Starrer oder beweglicher Sonnenschutz?
In früheren Zeiten gab es nur einen Beweggrund für einen Sonnenschutz: sich – meist in südlichen Gefilden – der Sonneneinstrahlung und vor allem der Hitze zu entziehen. Da Technik und Design keine Anforderung waren bzw. z.T. auch gar nicht möglich, wurden meist sehr einfache Produkte eingesetzt. Mit der Zeit wandelten sich die Anforderungen und Möglichkeiten, Weiterentwicklungen und auch der Anspruch an den Sonnenschutz als architektonisches Mittel zur Fassaden- und Gebäudegestaltung kam auf.
So entstand der starre Sonnenschutz, der horizontal oder vertikal angeordnet nur eine Aufgabe im Bereich des Sonnenschutzes hatte und hat: direkt einfallendes Licht zu reduzieren.
Beweglicher Sonnenschutz – ein Maßprodukt

Grundsätzlich gilt für den beweglichen Sonnenschutz, dass er als gestalterisches Element im Freien, auf der Fassade oder im Garten seinen Platz findet. Entscheidend ist aber, dass er das Klima im Umfeld des Menschen regeln und jederzeit positiv beeinflussen kann. Gesteuert von äußeren klimatischen Bedingungen bzw. Tages- und Jahreszeit können vor allem Licht und Strahlungswärmedurchgang – zwei wesentliche Faktoren für unser Wohlbefinden – individuell eingestellt werden (manuell oder automatisch). An oder in Gebäuden montiert, ist beweglicher Sonnenschutz der ideale Partner für Fenster und Verglasungen, wobei die meisten Systeme zusätzliche Spezialaufgaben erfüllen. Ein zweites großes Anwendungsgebiet stellt die Abschattung von Flächen im Freien dar. Flächen, wie beispielsweise Gastgärten, Terrassen, Balkone und Loggien.
